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An einem Dienstag morgen...

Erweitere mein Gebiet

Die letzten Wochen im Kleiderlädeli des Dienst am Nächsten waren ziemlich turbulent. Viele neue Flüchtlinge statteten uns einen Besuch ab und weil der Platz so knapp war, konnten wir zum Teil nicht alle gleichzeitig hinein lassen. Plötzlich waren wir mit der Tatsache konfrontiert, dass wir anstelle der üblichen 40 – 50 Taschen nun 80 – 100 Taschen Lebensmittel abgeben sollten. Aber Gott ist ein treuer Versorger! Wir hatten immer genug – und manchmal kam es uns sogar vor, als ob sich die gespendeten Nahrungsmitteln während des Einpackens vermehrt hätten. Die Anwohner des Kleiderlädelis wurden durch die zunehmende Menschenmasse herausgefordert und wir als Team waren der Verzweiflung nahe: seit Monaten lagen wir Gott in den Ohren, dass wir grösszügigere und für unsere Arbeit geeignetere Räumlichkeiten benötigten – er schien uns nicht zu hören.

Eines Abends las Juan im Regionalanzeiger ein Inserat „Gewerberäume in Ostermundigen zu Vermieten“.

Noch am selben Abend besichtigten wir das Gebäude an der Paracelsusstrasse. Uns hat das Gebäude gefallen. Deshalb meldeten wir uns dann am Montagmorgen für eine offizielle Besichtigung an, am Dienstag bekundeten wir unser Interesse beim Vermieter und am Mittwoch erhielten wir bereits die mündliche Zusage. Inzwischen ist der Vertrag unterschrieben und das Gebäude bezogen.

Die Räume erfüllten unsere Wünsche: zentrale Lage in einem kleinen Industriegebiet, viel Platz für Lebensmittellager, Kleiderladen, Bistro, Küche und Lagerräume für die Vineyard.

Gott hat zum richtigen Zeitpunkt unser Gebiet erweitert!

Wir freuen uns gewaltig, dieses neue Land einzunehmen!

20/05 2006

Gottes Buchhaltung

Gegen Ende letzten Jahres wuchs im DaN-Team (Dienst am Nächsten) der Wunsch, die Küche an der Paracelsusstrasse auszubauen (siehe Artikel). Aus Spendengeldern legten wir für diesen Zweck Fr. 1`400.—auf die Seite. Als Ralph und Liza Fels aus Brasilien ihren Urlaub in Bern verbrachten, erzählten sie uns von ihrem Projekt, eine Küche zu bauen um Essen abzugeben. Für den Bau dieser Küche benötigten sie exakt Fr. 1`400.--. Wir besprachen dieses Anliegen im Team und kamen zum Schluss, dass es im Königreich Gottes nicht darauf ankommt, wo diese Küche gebaut wird. Also schickten wir ihnen den gesamten Betrag. Kurz vor Weihnachten erhielten wir einen Anruf einer Gemeinde in Bern, die uns den zehnten Teil ihrer Opfereinnahmen für den Bau unserer Küche spenden wollte. Was denkst du, wie hoch war wohl dieser Betrag? Genau Fr. 14`000.--! Gott hat den Betrag verzehnfacht!

 

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